Trachtenkulturmuseum

Holzhausen

Ein herzliches Grüß Gott im Trachtenkulturmuseum

 

Der Bayerische Trachtenverband hatte seit langer Zeit die Vision, ein Archiv zur Aufbewahrung von Dokumenten und eine ständige Ausstellung in Bayern zu errichten. In  Holzhausen, Gemeinde Geisenhausen, Landkreis Landshut war der letzte ökonomischen Pfarrhofes der Erzdiözese München-Freising, nach dem Ableben des Pfarrer Ostner im Jahre 1996, leer gestanden. 2004 hat der Bayerische Trachtenverband e.V. das verwaiste Anwesen in Erbpachtrecht übernommen. Von 2005 bis 2015 wurden die denkmalgeschützten Häuser mit viel angergement und ca. 32.000 Stunden Eigenleistung renoviert und drei Häuser neu errichtet. Das seit 2008 bestehende Trachtenkulturmuseum ist eine kulturelle Einrichtung innerhalb des am 2. Mai eingeweihten Trachtenkulturzentrums. Die Trägerschaft für das gesamte Projekt wurde hiermit durch den Bayerischen Trachtenverband e.V. übernommen.

Finanziell unterstützt wird das Museum vom Förderverein Trachtenkulturzentrum Holzhausen e.V. und von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern. Sämtliche Mitarbeiter im Museum und Depot sind ehrenamtlich tätig.

Die seit 2004 gesammelten Objekte, welche seit 2010 im neu errichteten Depot ihren Platz fanden, bieten für zukünftige Vorstände, Vorplattler, Vortänzer und Brauchtumswarte eine wertvolle Basis für ihre künftigen Aufgaben. Viele der nun vorhandenen Objekte stammen auch aus Privatbesitz der verschiedenen Regionen in Bayern und sind eine fundierte Grundlage für ständig wechselnde Ausstellungen mit den unterschiedlichsten Themen zur Trachtensache. Somit wird der Hauptsinn eines Museums, nämlich die Bewahrung wertvollen Kulturgutes, erfüllt und bietet allen die Möglichkeit, auf alte Bearbeitungsweisen, Lieder, Texte und Bräuche zurückzugreifen. Dies ist für das Fortbestehen der bayerischen Trachtenkultur eine wichtige Bereicherung.

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung